Termine

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Neuanmeldung 2013 / 14

Für Interessenten, die den Vorstellungsabend am 21. März nicht besuchen konnten, bieten wir am Mittwoch, den 10. April 2013, ab 15.00 Uhr eine zusätzliche Schulführung an.

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Theaterklasse 2012

Nun gibt es sie. Die Theaterklasse. Seit September 2012 spielen 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a einmal in der Woche Theater. Und das bringt Spaß

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Theater

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Eine Fachschaft stellt sich vor

 

Zur Zeit arbeiten am Riemenschneider-Gymnasium drei Lehrerinnen, die das Fach Theater unterrichten:

Andrea Schlesiger, Annette Obrusnik und Theresa Salfner-Funke.

Momentan verfügen wir über eine englische Theatergruppen für die Jahrgangsstufen 6-7, über eine Mittelstufentheatergruppe (Klasse 8-10) und eine Oberstufentheatergruppe (11/12)

Die Theatergruppe sind offen für jede Schülerin und jeden Schüler, der Freude am theatralen Ausdruck haben. Als Aufführungsort dient uns bislang die Turnhalle unserer Schule. Seit zwei Spielzeiten führt das Oberstufentheater seine Stücke am Theater am Neunerplatz auf.

Ab dem Schuljahr 2012/13 steht uns zusätzlich ein Theaterraum im 3.Stock unserer Schule zur Verfügung. Zur Zeit wird in diesem eine kleine Theaterbühne eingerichtet, die ab dem nächsten Jahr vor allem für die Präsentationen unser neu eingeführten Theaterklasse zur Verfügung stehen soll. Dank einer großzügigen Spende der Bürgerstiftung ist dieser Ausbau möglich.



Warum das Theater?

 

Einige Gedanken zum Bildungsaspekt des Theaters


 


„Das Theaterspiel [ist] eines der machtvollsten Bildungsmittel [...], die wir haben: ein Mittel die eigene Person zu überschreiten, ein Mittel zur Erkundung von Menschen und Schicksalen und ein Mittel der so gewonnenen Einsicht.“ (Hartmut von Hentig)


  • bildungsaspekt

Natürlich, zunächst einmal macht Theaterspielen unglaublichen Spaß! Und das ist gut so. Und abgesehen davon erfahren unsere Schüler quasi en passant jede Menge Bildung!

Laut Hartmut von Hentig ist Theaterspielen demnach ein zentraler Bestandteil der Persönlichkeitsbildung, da der Mensch durch das Spiel zugleich „probehandelt“ und somit grundlegende Erfahrungen über sich selbst, den anderen und über die Welt an sich macht.
 


Durch die Einführung des G8 und der damit stärker an Kernkompetenzen ausgerichteten Bildung nimmt das Theater eine sehr wichtige Stellung ein. Es ermöglicht eine Form des Lernens, die durch die Auseinandersetzung mit ästhetischen Gestaltungsproblemen zugleich ganzheitliche Bildungsprozesse und soziale Qualifikationen fördert. Rationale und emotionale, intellektuelle und kreative, physische und musische, individuelle und soziale Fähigkeiten werden gleichermaßen angesprochen und entwickelt.


Der Bildungsbeitrag des Theaters vermittelt Sachkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz. 

So erleben Schüler, dass theatrales Gestalten und Denken die Welt auf eine eigene, unerwartete und ganzheitliche Weise deuten kann. Es eröffnen sich ihnen neue Sichtweisen und das Infragestellen des allzu Selbstverständlichen (ästhetischer Aspekt / Sachkompetenz). 
Die Schüler machen die Erfahrung, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen und Interpretationen der Wirklichkeit gibt und dass diese nebeneinander gelten dürfen. Sie erfahren die Differenz zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung. Sie erfahren Teamfähigkeit als grundlegende Voraussetzung (sozialer Aspekt / Sozialkompetenz).
 Theaterarbeit konfrontiert die Schüler unausweichlich mit sich selbst. Sie machen Grenzerfahrungen im Schutzraum Theater. Sie entwickeln emotionale Intelligenz im bewussten Umgang mit Beziehungsproblemen und persönlichen Konflikten (individueller Aspekt / Selbstkompetenz).



Theaterspiel in der Schule macht also nicht nur sehr viel Spaß und wird mit großer Begeisterung ausgeführt, sondern ihm kommt auch eine herausragende Bedeutung innerhalb von Schulkultur und pädagogischer Schulentwicklung zu. Deshalb das Theater!

 

30 Jahre Theater am Riemenschneider-Gymnasium