Geschichte

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Geschichtlicher Überblick

Kaiserreich

  • kaiserreich1886 wurde unsere Schule als zweites humanistisches Gymnasium in Würzburg gegründet. Name: Königliches Neues Gymnasium
    Schülerzahl: 634 (Klassenstärken bis zu 55 Schülern!)
  • Von Beginn an existierte eine enge Zusammenarbeit mit dem bischöflichen Knabenseminar »Kilianeum«; viele Priester haben daher ihre Gymnasialzeit am RIG verbracht, u.a. die späteren Kardinäle Michael Faulhaber (Abitur 1888) und Julius Döpfner (Abitur 1933) oder der frühere Würzburger Bischof Josef Stangl (Abitur 1925)
  • Im Ersten Weltkrieg kam es zu einem nahezu kompletten Ausfall der Oberstufe durch Einberufung zum Kriegseinsatz


Weimarer Republik

  • weimarNach dem Ende des 1. Weltkrieges und dem Ende der bayerischen Monarchie erfolgte die Umbenennung in »Neues Gymnasium«
  • 1927 war unsere Schule das größte Gymnasium Bayerns mit 805 Schülern (Raumnot, Wanderklassen)

 

NS-Zeit

  • Massive Instrumentalisierung der Schule im Dienste des NS-Regimes, z.B. durch extreme Betonung der »Leibeserziehung«, Vererbungs- und Rassenlehre im Biologieunterricht oder die Einführung des »Staatsjugendtages« am Samstag, d.h. HJ-Tag für die Mitglieder der Hitlerjugend bzw. politischer Unterricht an der Schule für Nicht-HJ-Mitgliederns-zeit1
  • Umbenennung in »Oberschule am Rennweger Ring«
  • 1938 Streichung des humanistischen Zweigs aus ideologischen Gründen
  • 1945 mit 384 Schülern niedrigste Schülerzahl in der Geschichte der Schule (Oberstufe nahezu vollständig im Kriegseinsatz)

Bundesrepublik

  • 1950 nach fünfjähriger provisorischer Unterbringung in unterschiedlichen Gebäuden erfolgt die Wiedereröffnung der Schule als »Altes Gymnasium« mit humanistischer Ausrichtung
  • Seit 1950 Seminarschule zur Ausbildung von Studienreferendaren (heute in folgenden Fächern: Deutsch, Katholische Religionslehre, Latein, Englisch, Musik und Sport männlich)
  • 1955 mit über 1000 Schülern erneut größtes bayerisches Gymnasium (extreme Raumnot mit zahlreichen Ausquartierungen)
  • 1960 Teilung der Schule und Umbenebrd1nnung in »Riemenschneider-Gymnasium« (Schülerzahl: 522)
  • 1970 Einführung des neusprachlichen Zweiges
  • 1971/74/75 Neubauten (Straßenseite, neue Sporthalle im Pausenhof)
  • 1979-1983 Renovierung des Schulhauses
  • 1986 feierliches 100-Jahres-Jubiläum der Schule
  • 1998 Aufgabe des humanistischen Zweiges und Aufbau eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges
  • 1998 Auflösung des Kilianeums und damit Ende der 112-jährigen Zusammenarbeit (weiterhin Zusammenarbeit mit dem Schülerheim Julianum)
  • 2002 Möglichkeit der Wahl von Spanisch als 4. Fremdsprache (falls Latein nach der 10. bzw. 9. Jahrgangsstufe abgelegt wird)

Schuljahr 2004 bis heute

  • Beginn mit dem achtjährigen Gymnasium (G8) 2004/2005 in den Jahrgangsstufen 5 und 6, der erste Jahrgang legte gerade erfolgreich die Abiturprüfungen ab
  • Aufgrund des stark gestiegenen Interesses an unserer Schule werden einige Klassen in die ehemalige Hauger-Grundschule (2005-2007) und in das ehemalige Mozart-Gymnasium (ab 2007) ausgelagert.
  • 2008 Einweihung des Neubaus und der Mensa, der gemeinsam mit dem Siebold-Gymnasium genutzt wird.