Baugeschichte

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Am 10. Mai 1881 beauftragte das Kultusministerium die Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg einen geeigneten Bauplatz in Würzburg ausfindig zu machen, der hinsichtlich seiner allgemeinen Lage, dem Zweck der Anlage einer humanistischen Bildungsanstalt vollkommen entspricht. Der heutige Rennwegerring 12 wurde als Bauplatz ausgewählt, da er sich, in schönster Lage, in einem, für die Hälfte der Bevölkerung, leicht zugänglichen Stadtteil befindet.

lageplanAbbildung 1: Lageplan und Baukörper der Schule vor 1970

 

Am 30. Juni 1884 begannen die Bauarbeiten. Der Bau war so terminiert, dass bis Ende 1885 der Außenbau und bis zum 1. August 1886 der Innenausbau abgeschlossen werden sollte. Am 04.10.1886 wurde unser allseits beliebtes Gymnasium eröffnet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 295.794,16 Mark.

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Abbildung 2: Frontansicht vor dem Umbau

Am 16.März 1945 brannte das Gebäude, während der Bombardierung der Royal Air Force, aus. Nur die Umfassungsmauer blieb erhalten. Bis zum Wiederaufbau der Schule im Herbst 1950 waren die Schüler auf Gebäude in der Stadt verteilt. Da die Schülerzahl immer weiter stieg, wurde 1969 mit einem Anbau längs der Straßenseite begonnen, in dem heute neben Unterrichtsräumen die Schulverwaltung untergebracht ist. Auch wurden dieRäume für Physik, Chemie und Biologie im Altbau bis 1971 erweitert.

300- 2Abbildung 3: Aufteilung Erdgeschoss 

300- 2Abbildung 4: Aufteilung 1. Obergeschoss 

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Abbildung 5: Frontansicht nach dem Umbau

1974/75 wurde eine zweite Turnhalle gebaut, die den modernen Anforderungen entsprach.

 

Da sich unsere Schule um 1975 in einem schlechten Bauzustand befand, wurde sie von 1979 bis 1982 generalsaniert. Seitdem gab es immer wieder kleinere Renovierungsarbeiten, wie z. B. Neuanstriche in verschiedenen Bereichen der Schule.

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Abbildung 6: Querschnitt