
Antonia Politzki (11a) war im Rahmen einer Erasmus-Einzelmobilität drei Monate in Dublin
“Fáilte!”. Das war das erste Wort, welches mir entgegen sprang, nachdem ich in Dublin aus dem Flugzeug gestiegen war und als mich auf den Weg machte, um mein Gepäck zu holen. Heute, nach 3 Monaten Irisch-Unterricht, weiß ich, dass es ‘Willkommen!’ bedeutet. Und so habe ich mich dort auch gefühlt: Willkommen, sicher und glücklich dank meiner Freunde, die ich dort kennengelernt habe und meiner Gastfamilie, von der ich unglaublich freundlich aufgenommen wurde. Diese hat mir auch viele “Touristenorte” wie das Kloster und Tal mit zwei Seen “Glendalough” oder den immer noch offiziell einem irischen Grafen gehörenden Garten “Killruddery” gezeigt haben. Mit meinen Freunden auf der anderen Seite war ich eher zum Shoppen in Dublin oder auf Partys.
Die ersten Tage an meiner vorübergehenden Schule, dem Greystones Community College (GCC), waren auch überfordernd und aufregend, vor allem, weil dort einiges anders läuft: Zuerst mussten wir natürlich alle Schuluniformen tragen, auch in PE (=Sport). Außerdem hatte die Schule ein neues System eingeführt, bei dem alle Schüler und Schülerinnen ihre Handys in eine kleine verschließbare Tasche, das “Phone Wallet“, legen mussten, das erst nach Ende der Schulzeit durch Magneten wieder geöffnet werden konnte. Ob die “Phone Wallets” morgens verschlossen wurden, wurde dann auch immer vom Lehrer der ersten Stunde kontrolliert.
Zusammengefasst hatte ich eine unglaublich tolle Zeit in Irland. Ich hatte die Möglichkeit, die irische Kultur und Sprache kennenzulernen sowie den Alltag irischer Jugendlicher in meinem Alter mitzuerleben. Außerdem habe ich viele neue Orte und Städte gesehen und kann jetzt “Linger” von den Cranberries auf Irisch singen.
Antonia Politzki

