
Science Fair 2026 der 8. Klassen
Anfang März war es wieder so weit. An die achtzig Achtklässler tummelten sich im Rahmen der Science Fair im oberen Foyer des Riemenschneider-Gymnasiums, hängten geschäftig ihre Plakate auf, organisierten Tische zur Demonstration ihrer Versuche und gingen nochmals schnell ihren Vortrag durch. Und schon starteten die zwei Jurys ihren Rundgang, um sich die Experimente und Ergebnisse anhand der in den letzten Wochen erhobenen Daten präsentieren zu lassen.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich in Kleingruppen selbst ein wissenschaftliches Thema gesucht und dieses dann untersucht. Einige schafften es sogar, externe Partner zu finden, die ihnen Material zur Verfügung stellten oder sie sogar in ihren Räumen experimentieren ließen. So durfte eine Gruppe an der Fachhochschule Kunststoffteile gießen und diese dann an einer Zugmaschine auf ihre Festigkeit zu testen. Die Schülerinnen und Schüler verglichen neuen mit Recyclingkunststoff. Neuer Kunststoff ist beständiger, weil – so die Erklärung der Schüler – die Polymerketten länger sind. Andere wiederum nutzen den elterlichen Garten, um eine selbstgebaute Wasserrakete bis in 40m Höhe zu katapultieren – das gelang mit der optimalen Füllmenge, die es herauszufinden galt.
Am Schluss gab es drei Gewinnergruppen und einen Sonderpreis. Letzterer ging an Lukas Reuter, Noah Göbel und Finn Maisel (8b) für ihr innovatives Projekt zur Speicherung von Wärmeenergie in Sand, mit dem sie auch an anderen Wettbewerben teilnehmen. Johanna Herzog, Hannah Wohlleben und Annika Barth (8c) versuchten minutiös, Mikroplastik in Wasser- und Schneeproben aus unterschiedlichsten Quellen zu finden und überzeugten durch ihre genaue, durchdachte Recherche. Um Kunststoff ging es auch bei Hannah Kuhn, Vanessa Heinrich und Emilia Engel (8b). Sie stellten aus den nachhaltigen Rohstoffen Gelatine, Milch und Stärke Kunststofffolien her und testeten diese auf ihre Beständigkeit. Richtig lecker wurde es bei Valentin Hemmerich (8b), Benjamin Hellmuth (8a) und Emil Stapf (8b), die Cookies mit unterschiedlichen Eialternativen präsentierten. Bei diesen hatten sie nicht nur Farbe, Geschmack und Textur, sondern auch das Backverhalten mithilfe eines Bratenthermometers untersucht und alles sehr ordentlich präsentiert.
Wie jedes Jahr war es wieder eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Schüler nach einer kurzen Anlaufphase anfingen zu experimentieren, sich in ihre Versuche vertieften und abschließend ein schönes Plakat mit einem durchdachten Vortrag präsentierten.
