Täterermittlung in fiktivem Mordfall

„Crime Time“: Die Aufklärung von Verbrechen ist „in“, fast jeder TV-Sender überführt in Serien wie „CSI“ Übeltäter in mitreißenden Fällen. Der „genetische Fingerabdruck“ macht Filmkarriere.

Einen eindrucksvollen Einblick in die Laborarbeit wurde den 9. Klassen des Riemenschneider-Gymnasiums ermöglicht. Unter Leitung von Frau Diplom-Biologin Weichbrodt besuchten die RIG-SchülerInnen das Virchow-LAB der Universitätskliniken Würzburg. Die Grundlagen der Genetik wurden im Unterricht gelegt, die praktische Anwendung bei der Täterfindung in der Kriminalistik kennenlernen zu dürfen ist schon eine tolle Sache.

Die SchülerInnen verglichen bei ihrem Besuch eine „Tatort“-Probe eines gestellten Mordfalles mit Hilfe der PCR (Polymerasekettenreaktion) und einer Gelelektrophorese mit der DNA von Verdächtigen. Sie lernten eine moderne forensische Methode kennen und vertieften ihr Wissen über die Grundlagen der Genetik.

Zudem machten die SchülerInnen in Kleingruppen Erfahrungen im Umgang mit empfindlichen Laborgeräten. Der Umgang mit Eppendorf-Pipetten z.B. will gelernt sein: Wie werden die aussagekräftige DNA-Stücke generiert oder wie bringt man Proben auf eine Elektrophoresestrecke auf? Die sehr gut vorbereiteten vorab bereitgestellten Unterrichtsmaterialien und der reibungslose Ablauf waren beeindruckend.

Am Ende konnte der Täter eindeutig identifiziert werden und die SchülerInnen bedankten sich bei Frau Weichbrodt und ihrem Team für diesen gelungenen Labortag.

Anhand eines nachgestellten Mordfalles wurde die Täterzuordnung wissenschaftlich durchgeführt.

Kerstin Engel, Dr. Katja Faulhaber, Klaus Perneker