Exkursion in eine finstere Zeit

Sechs Klassen des RIG besuchen ehemaliges Konzentrationslager Dachau

Eine Exkursion in eine finstere Zeit der deutschen Geschichte, nämlich in die Jahre 1933 bis 1945, unternahmen alle drei 9. und alle drei 10. Klassen unserer Schule und ihre Lehrkräfte Frau Frantz, Frau Bils, Frau Möldner, Herr Schrott, Herr Mackenroth, Herr Rügamer und Herr Michaeli. Besucht wurde die Konzentrationslager-Gedenkstätte Dachau.

Das Konzentrationslager Dachau bei München war 1933 von den Nationalsozialisten als erstes offizielles Konzentrationslager eröffnet worden. Etwa 200 000 Menschen waren zwischen 1933 und 1945 im KZ Dachau interniert, mindestens 41 500 von ihnen starben dort. Zu den größten Opfergruppen zählten neben Juden auch politische Gegner, Homosexuelle, Sinti und Roma, Priester verschiedener Konfessionen und Kriegsgefangene. Auch Georg Elser, der am 8. 11. 1939 erfolglos versucht hatte, Adolf Hitler durch ein Bombenattentat zu töten, wurde in Dachau exekutiert.

Jede Klasse bekam eine eigene Führung durch die Gedenkstätte. Alle sechs Klassen waren sehr interessiert und aufmerksam bei den ausführlichen Führungen. Abgerundet wurde der Besuch der Gedenkstätte durch einen Gang durch die Dauerausstellung und einen kurzen Film. Obwohl wir sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt längere Zeit im Stau standen und obwohl beim Rückweg zu den Bussen sintflutartiger Regen auf uns niederprasselte, lohnte die eindrucksvolle Exkursion vollauf.

Ein besonderer Dank gilt Frau Dietrich, die die Exkursion organisiert hatte sowie den Studienreferendaren Frau Bils, Frau Möldner und Herrn Schrott, die für kurzfristig verhinderte andere Lehrkräfte eingesprungen waren, so dass die Exkursion wie geplant stattfinden konnte!

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