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Theaterklasse

theaterklasseAb dem Schuljahr 2012/13 besteht für die neuen Fünftklässler am Riemenschneider-Gymnasium die Möglichkeit des Besuchs einer sogenannten Theaterklasse.

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Planspiel des P-Seminars "Schüler unterrichten Europa"

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"Schüler unterrichten Europa" - so lautete das Motto des am 15. Dezember 2011 veranstalteten Planspiels des P-Seminars 2010/12 im Fach Sozialkunde , dessen Ziel es war, Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe auf praxisorientierte Weise einen Einblick in die oftmals komplexen Funktions- und Arbeitsweisen der Europäischen Union zu geben.

 

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2011 versammelten sich also die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe zu Beginn der ersten Untrerrichtsstunde in der kleinen Turnhalle, die schon am Vortag durch die seminarinterne Technikgruppe in Zusammenarbeit mit der Schultechnik in einen Tagungsraum mit technischen Mitteln aller Art verwandelt worden war.

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Hier erfuhren sie zunächst durch die Vorträge einzelner P-Seminar-Referenten allgemeine Informationen über die Europäische Union mit ihren einzelnen Organen sowie über das Streitthema Atomkraft und Kernenergie.

Anschließend wurden sie von den Hauptorganisatoren Eva Langenfeld und Johannes Müller in den genauen Ablauf des Planspiels eingeweiht:

Kleingruppen von etwa 10 SchülerInnen pro Gruppe sollten sich durch Einzelvorträge diverser P-Seminarmitglieder sowie ausgeteiltes Quellmaterial über den Standpunkt verschiedener repräsentativer EU-Staaten und Parteien hinsichtlich der Atomkraft/-politik informieren, um diese später in einer Diskussion selbst vertreten zu können, sodass ein dem in der EU ähnlicher Gesetzgebungsprozess nachgespielt werden konnte.

Endziel war es, eine im Idealfall von allen akzeptierte europaweite Verordnung zum Ausstieg aus der Atomkraft im Zuge des Planspiels zu verabschieden.

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Voller Elan und Tatendrang stürzten sich die 10. Klässler nun auf die bevorstehende Gruppenarbeit. Zum Thema Kernenergie hatte spätestens seit dem Reaktorunfall in Fukushima Jeder eine Meinung und oft konnten die SchülerInnen neben gewährleisteten Informationen auch eigenes Wissen mit einbringen.Dennoch galt es, sich mit dem jeweiligen Land bzw. der jeweiligen Partei soweit zu identifizieren, dass man die Standpunkte glaubwürdig vertreten kann. Gewöhnungsbedürftig war dies bei Ländern wie z.B. Frankreich oder Polen, die weiterhin ihren Schwerpunkt auf der Kernenergie belassen wollen bzw. gar einen Neueinstieg in die Atomkraft planen. Doch auch Probleme wie diese wurden von den 10. Klässlern durch Hilfestellung der wissenden Oberstufenschüler bravorös gemeistert.

Nach lebhaften Diskussionen im Länder - bzw. Parteienplenum kam es schließlich zu einer Einigung und, untermalt von den eingespielten Klängen der Europahymne, konnte der Gesetzesbeschluss zum Atomkraftausstieg symbolisch vom vorher gewählten Präsidenten bzw. den Vertretern der einzelnen Ländern unterschrieben werden.

Erleichterung und Stolz waren nicht nur auf den Gesichtern der strapazierten 10. Klässler, sondern auch (oder eben besonders) auf denen der P-Seminar-Teilnehmer zu sehen, die sich vor allem über den reibungslosen Ablauf des Planspiels und das herausragende Engagement der Mittelstufenschüler erfreut zeigten.

Als Lohn für diese Arbeit erschiehn auch einige Tage später der Artikel "Entscheiden müssen ist ja Arbeit" in der Mainpost.

Abschließend danken wir in erster Linie ebendiesen 10. Klässlern, die so einen großen Teil zum Erfolg des Planspiels beigetragen haben. Weiterhin geht Dank an die unkomplizierten Menschen der Schultechnik, die uns die elektronische Ausstattung zur Verfügung stellten und zu guter Letzt ein Dankeschön an unseren Leiter Johannes Beck, der uns erst für das Projekt Europa begeistert hat und uns jederzeit beratend und helfend zur Seite stand.

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