Französisch

Das Fach Französisch


Die Lehrer

  • OStD Dr. Wolfgang von Hinten (D, F), Schulleiter, Seminarvorstand
  • OStRin Anja Baier (E, F, Sp), Fachbetreuerin F /Sp
  • StRin Sandra Hagenauer (D, F)
  • OStRin Karin Krenzer (E, F)
  • StRin Theresa Salfner-Funke (D, F)

Französisch am RIG
Bereits seit 1970 besteht am Riemenschneider-Gymnasium ein neusprachlicher Zweig und somit die Möglichkeit, Französisch als 3. Fremdsprache ab der 9. Klasse zu lernen. Im sprachlichen Zweig des G8 lernen die Schüler nun Französisch ab der 8. Jahrgangsstufe.

Warum Französisch?
Es gibt viele gute Gründe, weshalb man Französisch lernen sollte.

Die Lehrpläne:

Unsere Lehrwerke:
Jahrgangsstufe 8 (G8): A plus! Méthode intensive (Cornelsen-Verlag), Band 1
Jahrgangsstufe 9 (G8): A plus! Méthode intensive (Cornelsen-Verlag), Band 2
Link
Jahrgangsstufe 10 (G8): A plus! Méthode intensive Charnières (Cornelsen-Verlag), Band 3
Link
Jahrgangsstufe 11(G8): Parcours plus (Cornelsen-Verlag)

Informationen für Eltern:

Aktuell


Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2010

Auch am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen nahmen 5 Schüler der 10. Klassen teil und unterzogen sich verschiedenen Aufgaben aus den Bereichen Hörverstehen, Textverständnis (cloze-Test), Landeskunde und Textproduktion in zwei Wettbewerbssprachen (Englisch und Französisch). Weiterlesen...


Journée Franco-Allemande 2010


Am 11. Februar feierte das Riemenschneider-Gymnasium Würzburg in der Tradition der letzten Jahre die Journée Franco-Allemande, den Tag, der an die Unterzeichung des Élysée-Vertrags am 22. Januar 1963 und somit den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft erinnert.

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Teilnahme am Sauzay-Programm 2010

Bewerbungen für die Teilnahme am Sauzay-Programm im Jahr 2010 müssen bis zum 15.01.2010 eingereicht werden.
Bei Fragen bzw. wenn ihr wollt, dass die Schule euch einen Partner vermittelt, bitte Frau Baier kontaktieren.



Stadtführung mit den französischen und deutschen Teilnehmern des Sauzay-Programms 2009



Projekte



Am 11. Februar feierte das Riemenschneider-Gymnasium Würzburg in der Tradition der letzten Jahre die Journée Franco-Allemande, den Tag, der an die Unterzeichung des Élysée-Vertrags am 22. Januar 1963 und somit den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft erinnert.










Aus diesem Anlass war France Mobil zu Besuch gekommen. France Mobil sind „kleine französische Kulturinstitute auf Rädern“, die seit 2002 durch ganz Deutschland fahren, um deutschen Schülern Frankreich, seine Sprache und Kultur näher zu bringen. Träger des France Mobil Projekts sind die Französische Botschaft in Deutschland, die Robert Bosch Stiftung, das Institut français, Renault Deutschland AG, Ernst Klett Verlag, Arte und TV5Monde
Die diesjährige France Mobil Referentin für Nordbayern, Chloé Lefevre, verbrachte den Vormittag bei den drei 7. Klassen des Riemenschneider-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schülern, die bisher noch kein Französisch lernen, sich jedoch in Kürze entscheiden müssen, welchen Ausbildungszweig (sprachlich oder naturwissenschaftlich) sie wählen, erhielten auf spielerische und anschauliche Weise mittels authentischer Materialien einen Einblick in die französische Sprache und Kultur. Beispielsweise wurden auf Landkarten französische Sehenswürdigkeiten gesucht oder aus Liedern verschiedenster Stilrichtungen französische Städtenamen herausgehört.
Daneben waren auch die Französischschüler der Klassen 8 bis 12 aktiv. Sie hatten sich viele originelle Aktivitäten ausgedacht, um den Schülern der 6. Klassen französische Zahlen, Tiernamen oder erste Sätze beizubringen. Im Deutschen gängige französische Begriffe wurden gesammelt und anschließend pantomimisch dargestellt. Dank der fleißigen Crêpes-Bäcker zog in den Pausen ein unwiderstehlicher Duft durchs gesamte Schulhaus und hinterließ eine sehr positive Erinnerung an diesen deutsch-französischen Tag.



A. Baier


Schüleraustausch



Das RIG vermittelt und betreut folgende, vom deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW /OFAJ) organisierte und geförderte Individualaustauschprogramme mit Frankreich:

Erfahrungsbericht zum Sauzay-Programm

Wir (7 Schüler/innen aus der 10d) waren in diesem Herbst 2 Monate mit dem Programm Brigitte Sauzay in der Normandie.
Davon wollen wir euch hier kurz berichten:
Nach einer langen, aber lustigen Zugfahrt sind wir gut in unseren Gastfamilien angekommen. Diese waren alle sehr nett.
Wir sind 6 Wochen dort in die Schule gegangen. Es war sehr interessant die Unterschiede zu Deutschland zu sehen. Dort ist auf jeden Fall länger Unterricht und teilweise gibt es andere Fächer, Allemand und Anglais waren für uns eindeutig die lustigsten, weil die Franzosen einen schrecklich drolligen Akzent haben.
Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung den Alltag von Menschen eines anderen Landes und ihre Gewohnheiten kennenzulernen!
Weil wir fast jeden Tag nachmittags Schule hatten, haben wir immer in der Kantine gegessen, das Essen war lecker. Es war immer lustig mit den Franzosen aus der Klasse oder den anderen Deutschen des Lycée zu essen.
An den Wochenenden oder in den Ferien haben wir viel mit unseren Familien unternommen, z.B waren wir in Paris, haben typisch-französische Familienfeiern miterlebt, waren am/im Meer, haben Städte besichtigt und waren dort auch shoppen.
Wir waren auch alle zusammen auf dem Mont St. Michel, das ist eine Klosterinsel an der Nordwestküste von Frankreich.
Alles in allem sind die 2 Monate viel zu schnell vergangen und waren eine einmalige und unvergessliche Zeit. Wir wollen alle nochmal zurückkommen!
Unseren Französischkenntnissen hat der Austausch auch sehr gut getan!
Wir können ihn nur weiterempfehlen!


2. Erfahrungsbericht zum Sauzay-Programm

Auch ich habe am „Sauzay“ Austauschprogramm teilgenommen und nachdem mein Austauschpartner hier 3 schöne Monate verbracht hatte, ging es dann Ende der Sommerferien endlich ab nach Frankreich.
Dort angekommen wohnte ich in Chatre, einer kleinen Stadt gut 100 km von Paris entfernt, in einem schönen Haus mit der 5-köpfigen Gastfamilie. Alle waren total nett zu mir und die beiden Eltern bemühten sich sehr, mich in das Alltagsleben einzugliedern. Sofort verstand ich mich mit jedem blendend.
Nach dem ersten Wochenende, an dem ich gleich Versailles besichtigt habe, war mein erster Schultag in Frankreich. Das dortige Schulsystem unterscheidet sich sehr von unserem. Jeden Tag beginnt die Schule um 8 Uhr, endet aber erst um 5 oder 6.  Sonst unterscheiden sich die beiden Systeme noch durch die verschiedenen Unterrichtsmethoden. In Frankreich ist ein völliger Frontalunterricht und die Schüler bekommen dann noch unheimlich viel Hausaufgaben auf.
Somit hatte ich jedes Wochenende Zeit irgendetwas zu besichtigen (Paris!!!, Versailles, Mont St. Michel…) oder mich mit Freunden zu treffen. Wenn man sich dort einen kleinen Freundeskreis aufgebaut hat, kann man einen Riesenspaß haben.

Also meldet euch an: Es ist eine tolle Chance euer Französisch zu verbessern ohne wirklich zu pauken. Man lernt viele neue Leute kennen und man lernt sich in einer neuen Situation zurechtzufinden!!!
Ich empfehle es allen. Ich habe unglaublich viel gelernt, nicht nur flüssiges Sprechen, sondern noch vieles, vieles mehr und habe mir eine wirklich schöne Zeit im Franzosenland gemacht.
Fabian Bader

Erfahrungsbericht zum Voltaire-Programm:

Das deutsch-französische Jugendwerk bietet rund 300 deutschen Schülern pro Jahr die Möglichkeit, am „Voltaire-Programm“ teilzunehmen. Dieses Programm ist ein auf Gegenseitigkeit beruhender Austausch.  Soll heißen: jedem deutschen Schüler wird ein französischer Schüler für die Dauer des Austausches (6 Monate in Frankreich und 6 Monate in Deutschland) als „correspondant/e“ zugeordnet Das Programm Voltaire beruht auf einer Stiftung zur Förderung der deutsch- französischen Freundschaft, die die Vermittlung der Austauschschüler kostenlos übernimmt und alle Teilnehmer durch ein Kultur- sowie ein Reisekostenstipendium unterstützt.

ImageNachdem ich mich entschlossen hatte, an diesem Programm teilzunehmen und alle benötigten Bögen ausgefüllt und einen Vorstellungsbrief über mich und meine Familie auf Französisch geschrieben hatte, musste ich ein halbes Jahr auf eine Antwort des DFJW und auf die Bestätigung meiner Teilnahme warten. Meine Austauschpartnerin und ihre Familie waren mir, gleich nachdem ich Elsas Vorstellungsbrief gelesen hatte, sympathisch und ich konnte die Ankunft meiner Austauschpartnerin Anfang Februar 2007, sowie meinen Auslandsaufenthalt in der Nähe von Strasbourg, kaum erwarten. Wie gut die Wahl der Stiftung, mir Elsa als correspondante zuzuweisen, war, zeigte sich schon in ihrer ersten Woche hier in Deutschland, als sie sich ohne Probleme in meine Familie integrierte und wir beide von Anhieb an sehr gut miteinander zurecht kamen. Elsa und ich hatten in Würzburg ein unvergessliches halbes Jahr, mit vielen gemeinsamen Reisen und Erfahrungen.

Nach einer kurzen Sommerpause ging dann der Austausch auch für mich richtig los: Ein anderes Land, ein anderes Umfeld und eine andere Sprache erwarteten mich. Ich stellte mich auf Sprech- und Verständnisschwierigkeiten im Französischen ein, überraschender Weise hatte ich aber fast nie Probleme, auf Französisch zu kommunizieren. Auch die Umstellung auf den französischen Schulalltag, der im Regelfall von morgens früh um acht bis abends um halb sechs dauert, fiel mir viel leichter als gedacht hatte.
Schwerer gestaltete sich für mich die neue Situation mit Elsa.
Hätte ich nicht immer den Ergeiz gehabt, im Elsass, der Region in der meine Austauschpartnerin wohnt, Französisch zu sprechen, hätte ich mich während meines gesamten Auslandsaufenthaltes hindurch auf Deutsch verständigen können. Diese Tatsache hat mich hin und wieder gestört, da ich ausschließlich Französisch sprechen wollte, sie hat sich im Nachhinein jedoch nicht als Nachteil erwiesen.
Ich integrierte mich schnell in meine Gastfamilie und hatte keine Probleme, Freundinnen zu finden, auch wenn ich oft an Elsa gebunden war.
Die erst als negativ empfundene Nähe zwischen dem Elsass und meiner Heimatstadt Würzburg offenbart sich für mich jetzt im Nachhinein als Möglichkeit für kurzzeitige und spontane Besuche und enge Kontakte zu meinen französischen Freunden. 

Die tiefe Freundschaft, die sich zwischen Elsa und mir sowie zwischen unseren Familien entwickelt hat, hat diesen auf Gegenseitigkeit beruhenden Austausch das ganze Jahr über dominiert und zu etwas Einzigartigem gemacht.
Dank dem Voltaire- Programm konnten wir – als Staatsangehörige zweier verschiedener Länder – hautnah erleben, was es heißt, das Privileg zu genießen, Europäer zu sein.
Ich kann hiermit nur alle Schüler ermutigen die Möglichkeit, die Elsa und mir geboten wurde, ebenfalls wahrzunehmen:
Die deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen, ein anderes Land fast wie sein eigenes kennen zu lernen und damit Europa für uns noch ein Stück lebendiger zu machen!

(alle nötigen Informationen zum Voltaire- Programm unter www.dfjw.org )
Klara-Maria Hanft(11b)