Straßburg-Fahrt des P-Seminars

P-Seminar „Europaprojekte” trifft Abgeordnete des Europaparlaments

Eric Glaser (Q12) berichtet:

„Am Mittwoch, den 5.Oktober organisierte unser P-Seminar „Europaprojekte“ am Riemenschneider- Gymnasium einen eintägigen Ausflug nach Straßburg. Auf dem Programm stand unter anderem ein Besuch des Europa-Parlaments und ein Gespräch mit Frau Westphal, der Europaparlamentsabgeordneten für Unterfranken.

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Los ging es um 06:30 Uhr mit dem Bus und nach nur ca. fünf Stunden Fahrt standen wir bereits vor dem Gebäude des Parlement Européen. Der Einlass forderte zwar gewisse Grundkenntnisse in Französisch, war aber kein größeres Hindernis. Nach einem doch sehr intensiven Sicherheitscheck wurden wir von einem Mitarbeiter von Frau Westphal in Empfang genommen und zu einem offiziellen Fotostand begleitet, an dem auch seine Vorgesetzte auf uns wartete. Vom Fotostand aus ging es in einen etwas kleineren Konferenzraum, in dem uns die Abgeordnete die Grundprinzipien der Europäischen Union näher brachte, aktuelle Probleme aufzählte und Fragen beantwortete. Um 12:30 Uhr durften wir dann eine Plenarsitzung besuchen, die letzten Minuten einer Abstimmung beobachten und nach Ende der Abstimmung noch einige Reden in verschiedenen europäischen Sprachen hören. Besonders faszinierend dabei waren vor allem die Simultanübersetzer, die auch für die Zuschauer das Gesagte in 28 Sprachen übersetzten.

Nach dem Parlament ging es in einem etwa 30-minütigen Fußmarsch an der Ill entlang zum Straßburger Münster, einer der bedeutendsten Kirchen Europas. Von dort aus konnten wir uns drei Stunden frei in der Stadt bewegen, sie auf eigene Faust erkunden, shoppen oder den empfohlenen kulturellen Tipps nachgehen. Um 17.00 trafen wir uns wieder alle am Münster und besichtigten die Kirche nach einer kurzen informativen Einführung über das Gebäude. Nach diesem wunderbaren Abschluss des Tages ging es leider bereits gen Heimat. Alles in allem war die Fahrt eine informative und interessante Reise, nicht nur politisch sondern auch kulturell. Abschließend möchten wir uns noch bei Frau Dietrich und Herrn Perneker bedanken, die sich als Begleitpersonen zur Verfügung gestellt haben.”

Eric Glaser

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