Fürstbischof für einen Tag

Klasse 7c gewinnt Einblicke in das mittelalterliche Leben

Die Klasse 7c besuchte im Rahmen einer Exkursion zum mittelalterlichen Leben die Festung Marienberg. Vier Schülerinnen berichten:

„Im ersten Teil unserer Führung auf der Festung Marienberg wurde uns erklärt, dass diese aus drei Teilen besteht, die nacheinander erbaut wurden. Schwerpunkt war der älteste Teil der Festung mit Bergfried, Marienkirche und Brunnen. Über den Burggraben, über den früher eine Zugbrücke führte, gelangten wir in den Innenhof. Dort befindet sich der Bergfried. Der Turm diente als Wachtturm zur Beobachtung des Umlandes und Warnung vor Feinden. Er ist so aufgebaut, dass man über eine äußere Treppe in den unteren Teil gelangt. Von dort konnte man durch das sogenannte „Angstloch“ Gefangene in das Verließ hinablassen oder über eine Leiter in den oberen Teil gehen. Die Treppe konnte man einziehen, um den Bergfried im Angriffsfall als letzten Rückzugsort nutzen zu können.
Der Brunnen neben dem Bergfried diente der Wasserversorgung, die im Falle einer Belagerung aufrechterhalten werden konnte. Später wurde der Brunnen umfasst, um das Wasser vor Verunreinigung zu schützen.

Beim zweiten Teil der Führung ging es um die Ständeordnung im Mittelalter. Uns wurde die Ständepyramide gezeigt und erklärt, dass jeder von seinen Höhergestellten beschützt wurde. Später durften sich einige von uns wie Adelige, Händler oder Bauern im Mittelalter verkleiden.

Außerdem haben wir erfahren, was die Menschen im Mittelalter gegessen haben. Bei einem Rätsel mussten wir raten, welche Nahrungsmittel wie häufig auf dem Speiseplan standen. Hauptnahrungsmittel waren Obst und Gemüse. Es gab auch seltene Gewürze wie Safran und Zimt.

Die Exkursion war ereignisreich und informativ. Uns allen hat sie sehr gefallen.”

Johanna Kirst, Annelie Neubauer, Josefine Lößl und Anna Kühnel, 7c